Endlich angekommen

Guten Morgen meine Lieben,

die ersten vier Tage in London sind nun schon vorbei und ich habe so einiges erlebt. Am Sonntag bin ich bei strahlendem Sonnenschein gegen 12 Uhr in angekommen nachdem mit dem Flug und der Busfahrt alles super geklappt hat. Dass ich mit dem Bus in die Londoner Innenstand gefahren bin und nicht mit der Bahn war eine sehr gute Entscheidung denn so konnte ich schon die ersten Eindrücke sammeln bevor ich mich selbst orientieren musste. King´s Cross angekommen fuhr ich dann noch eine kurze Strecke bis zu meiner Station Kentish Town um dort eine wunderschöne Allee entlang zu meiner Wohnung laufen. Kurz meine Sachen abgestellt und ich konnte es kaum erwarten wieder los zu gehen und die Stadt zu erkunden. So ganz allein war es trotz der vielen Menschen etwas einsam aber das würde sich bald ändern, da war ich mir sicher. Ich lief also am Sonntag Nachmittag zu Fuß durch Kenntish Town bis zum Camden Market (etwa 3km) und erkundete so die Gegend in der ich wohne. Danach fuhr ich mit der U-Bahn zur Tower Bridge und zum London Eye. Auch wenn das natürlich die typischen Touri-Spots sind, aber für den ersten Tag um anzukommen hat es vollkommen ausgereicht.

Am Montag ging es dann um 10:30 Uhr zur Arbeit. Zum Glück hatte ich schon vorher ein paar Artikel von anderen Praktikanten gelesen und konnte mich deshalb ein wenig auf die Umstände einstellen. Als ich ankam empfing mich Rick, der Chef von BANG Showbiz (er sieht aus wie Albert Einstein, ist echt schräg drauf aber super super lieb) und wir gingen durch einen Hintereingang zu den Büros. Ich hatte bereits vorher gelesen dass die Büros eher wie eine Müllhalde aussehen und ja das entsprach der Wahrheit. Zwei große Räume in denen viele, viele Computer standen und überall, wirklich überall auf dem Boden,l auf den Stühlen und Tischen Zeitungen. Linda, die deutsche Mitarbeiterin fragte mich ob der erste Shock überstanden sei, da dachte ich mir nur zum Glück war ich ein wenig darauf vorbereitet. Aber gewöhnungsbedürftig ist es auf alle Fälle. An meinem ersten Tag arbeitete ich mit Sam zusammen, mit der ich dann auch in der Mittagspause war. Sie ist echt super nett und hat mir alles gezeigt was man im Marketing macht. Ich habe Ansprechpartner verschiedener deutscher Zeitschriften, denen wir unsere Produkte vorstellen möchten, herausgesucht.

Ein 24-Stunden-Dienst mit den Top-News der Stars. Wir versenden sechs Mal am Tag die aktuellsten Stories der Stars aus aller Welt direkt in das Postfach unserer Kunden. Für Text-; Video-; und Fotomaterial ist gesorgt.

Ich setzte ein Schreiben auf das ich per Mail an Interessenten versenden kann. Sam erklärte mir wie ich am besten vorgehe um neue Kunden zu gewinnen und das ein Telefonat wohl das Einfachste ist, das habe ich ja schon in den letzten Jahren in meiner Ausbildung gelernt… Nur das habe ich mich am ersten Tag noch nicht getraut.

Im Gegensatz zu meiner Ausbildung darf ich hier direkt selbstständig Aufgaben lösen, recherchieren und Verantwortung übernehmen. Das macht super viel Spaß man ist direkt viel motivierter.

Nach der Arbeit war ich dann noch ein kleines Ründchen joggen im Park direkt nebenan. Das war echt ziemlich gruselig weil dort keine Beleuchtung war und es um 17:00 Uhr schon dunkel war. Aber es war verrückt wie viele Leute trotzdem noch dort joggen waren.

Am Dienstag habe ich dann einige mögliche Kunden angerufen und hatte direkt Erfolg. Ich habe zwar keinen Vertrag abgeschlossen aber immerhin nutzen zwei Zeitschriften jetzt unsere Dienste für ihre Royal-Hefte 14 Tage gratis zum testen. Für den Anfang war ich damit schonmal ganz zufrieden. Am Dienstag Nachmittag hat Charlotte, eine andere Mitarbeiterin mir dann gezeigt wie man Videos schneidet und bei Twitter und auf den Portalen für unsere Kunden hochläd.

Nach der Arbeit bin ich dann zur Oxford- und Regentstreet gefahren und habe einen kleinen Shopping-Trip absolviert, da mir doch noch die ein oder anderen Dinge gefehlt haben. Als ich dann eigentlich gerade auf dem Rückweg war lief ich am Ball Room in der Nähe der New Bond Street vorbei und dort standen massenweise Paparazzi. Ich hatte ein Gespräch von meinem Chef mitgehört wo er den Ball Room erwähnte aber ich hatte keine Ahnung wer dort ist oder was für ein Event dort stattfindet. Als aber im 2-Minuten-Takt die Limousinen einfuhren und die Paparazzi fast in die Autos gekrochen sind wenn die Stars nicht schnell genug ausstiegen dachte ich, schadet es ja nicht auch mal zu filmen. Und tatsächlich war unter den ganzen mir nicht bekannten Gesichtern Helena Bonham Carter eine britische sehr bekannte Schauspielerin, die zum Beispiel bei „Alice im Wunderland“, „Oceans 8“ oder „Fightclub“ mitgespielt hat. So beendete ich den Tag wahrscheinlich schon mit einem guten Beitrag für die Arbeit.

Mal sehen was die nächsten Tage so bringen…

Bis dahin,

London Eye

IMG_6541.TRIM Hier ein Video von Helena Bonham Carter

Lara

 

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