Work hard, play hard pt. 2

Mit etwas Verspätung geht’s nun weiter mit Part 2! Wuhu!

Diesmal widme ich mich unserem Ausflug auf die Îles du Salut am letzten Samstag. Los ging es da schon um 7.30 für uns. Mit dem Katamaran sind wir ca. 1 Stunde lang über trübes Meerwasser gefahren. Je näher wir den 3 Inseln kamen, desto blauer und klarer wurde das Wasser plötzlich. Einfach wunderschön! Angelegt haben wir an der Hauptinsel in der Mitte der dreier Konstellation, der Île Royal. Bis in die 1950er Jahre wurden diese drei Inseln als Gefängnis von Frankreich genutzt. Auf der Île Royal befand sich die Verwaltung, das Hospital und der Todestrakt. Sounds good. Die anderen beiden Insen, Île du Diable und Île Saint-Joseph wurden leider nicht angefahren. Dort waren die Häftlinge in Zellen ohne Dach, ohne Schutz vor tropischer Sonne und heftigem Regen, untergebracht. Mittlerweile holt sich die Natur ihr Gebiet zurück und die Fauna überwuchert alte Zellen – das soll wohl ein beeindruckendes Bild sein! Das konnten wir nur leider nicht sehen, auf der Île Royal stehen zwar auch die Baraken der damaligen Zeit, jedoch scheinen sich ein paar Angestelle oder vielleicht auch Gärtner darum zu kümmern, dass die Touris komplette Gebäude vorfinden für ihre Bildersammlung, die vielleicht einmal der Familie und Freunden gezeigt wird und dann auf ewig in der Cloud vergessen wird.

Wir sind in der Gruppe losgelaufen und haben die Insel erkundet. Nach ein paar Metern im bewaldeten Gebiet kamen auch schon die ersten Affen an – süße Totenkopfäffchen die von Denise‘ Keksen nicht genug bekamen! Nach 10 Minuten laufen war ich so am schwitzen wie sonst nur in der Sauna! Langsam verstand ich, warum andere Leute ein Sixpack Wasser mitgenommen haben. Und ich Trottel hab anfangs noch darüber gelacht. Bei der nächsten Affen-Großfamilie hab ich mein ganzes Baguette aufgegeben, die waren einfach zu süß mit ihren kleinen Gesichtern und Patsche-Händchen! Die Fütterung wurde begleitet von diversen Handykameras. Trotzdem hab ich nur ein einziges Bild geschafft zu machen, dass halbwegs gut aussieht. Ich war einfach zu abgelenkt von diesen niedlichen, niedlichen kleinen Gesichtern!!

Von den schönsten Erinnerungen gibt es nunmal nur wenige, schlechte Fotos.

Nachdem wir dann alles verfüttert hatten was da war, ging es weiter Richtung Wasser. Das war so ziemlich das karibischste, was ich in meinem Leben je gesehen hab und vermutlich auch das einzige karibische, was ich jemals sehen werde. Das Wasser war überraschend kühl, weshalb es mir gar nicht auffiel, dass ich 45 Minuten ohne Sonnenschutz am schwimmen war. Mehrmals. Die Hautärztin wird sich freuen, wenn sie mich in 2 Wochen braun gebrannt sieht. Aber sei es drum! Unter Palmen zu schlafen während ich auf kühlen Steinen lag, mit den Geräuschen von brechenden Wellen im Ohr war so entspannend, dass ich sogar vergessen hab, dass wir wieder zurück ins Lycée müssen. Und einen Delfin hab ich auch springen sehen! ..Dachte ich zumindest. Als ich Damien davon erzählt hab, erklärte er mir, dass das kein Delfin war sondern ein anderer großer Fisch, der das eben auch macht. Was für ein Fisch das genau war, kann ich gar nicht mehr sagen. Ein paar Eindrücke von der Bucht gibt es jetzt auch noch! (Die Treppen, durch die man ins Wasser kommt und die ganzen Steinkonstrukte rundherum haben übrigens auch Strafgefangene erbaut. Das war schon ein wenig bedrückend)

So viel von mir, Tschüssikowski!

Isabelle x

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