Archiv für den Monat: September 2019

Abschlussbericht – Bye bye

Hallo zusammen,

die drei Wochen in London sind sehr schnell vergangen. Es sind schon sieben Tage her, dass ich auf englischen Boden war. Schon auf dem Heimflug war ich sehr traurig, dass ich England so schnell verlassen muss. Am letzten Arbeitstag habe ich noch kleine Geschenke von zwei lieben Kollegen als Erinnerung an England bekommen. Es fiel mir schwer Abschied von den Arbeitskollegen zu nehmen, da ich die Kollegen liebgewonnen habe. Meine Zeit in London war sehr schön, meine Arbeitskollegen waren sehr höflich und hilfsbereit. Ich war immer gut mit Aufgaben versorgt und bei Fragen sei es zu den Aufgaben oder allgemeinem Frage wie z.B. „Wann gibt es keine Mehrwertsteuer und wann gibt es 20% MwSt.?“ bekam ich immer eine Antwort. Am Anfang habe ich mich nicht direkt getraut das Telefon anzunehmen, aber durch Motivation meiner Kollegen nahm ich auch Telefonanrufe entgegen.

Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen! Ich habe täglich viele neue Eindrücke gesammelt, sei es auf der Arbeit, im Restaurant, im Einkaufszentrum oder auch im öffentlichen Verkehr. Ich habe viele neue nette Menschen kennengelernt, mit denen ich weiterhin in Deutschland den Kontakt pflege. Ich bin froh darüber, dass ich ein neues Tätigkeitsfeld gefunden hatte und im Bereich „Accounting“ mein Praktikum machen durfte. Außerdem habe ich durch das Sprechen der englischen Sprachen einige neue Redewendungen gelernt und somit mein englisches Vokabular aufgebessert.

 

Zum Schluss möchte ich mich gerne bei allen bedanken, die mich bei der Planung und Durchführung unterstützt haben. Danke für das Ermöglichen und beantworten vieler offener Fragen!

Bevor mein Praktikum in Französisch-Guyana beginnt

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe mögliche Nachfolgerinnen und Nachfolger für ein Auslandspraktikum,

mein Name ist Kerstin, ich bin 20 Jahre alt und mache derzeit eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Düsseldorf. Seit diesem August befinde ich mich bin ich im zweiten Ausbildungsjahr und am 05. Oktober beginnt die bisher spannendste Zeit für mich: ein dreiwöchiges Praktikum in Französisch-Guyana, Südamerika.

Wie man darauf kommt genau dort ein Praktikum zu absolvieren? Naja, so genau beantworten kann ich es auch nicht. Ich habe mich zu beginn meiner Berufsschulzeit für eine Zusatzqualifikation des Internationalen Marketings entschieden. Um entsprechendes Zertifikat von der IHK erhalten zu können, muss ein dreiwöchiges Praktikum im Ausland vorgewiesen werden. Irgendwie war es Zufall und Glück zugleich, dass unsere Schule genau dieses Jahr das erste Mal die Chance bekam, Schülerinnen und Schüler aus unserem Kurs dorthin mitnehmen zu können – vor allem, nachdem ich mich bereits erfolglos in Österreich um einen Praktikumsplatz beworben hatte. Die Chance ein Praktikum in Südamerika machen zu können, machte mich sofort neugierig – nach ein paar weiteren Informationen unserer Lehrer habe ich mich gedanklich schon entschieden: Ich möchte mit!

Nun sind es nur noch sieben Tage bevor es losgeht. Ich kann es noch gar nicht richtig glauben! 21 Tage werden wir – fünf Mitschülerinnen und ein Mitschüler – weit weg von Zuhause arbeiten, umgeben von einer völlig anderen Kultur, einer anderen Sprache und den – für uns Deutschen im Oktober ungewohnten – Temperaturen um die 30 Grad Celsius.

Würde man mich fragen, was ich mir von meinem Praktikum wünsche, kommen mir folgende Wörter direkt in den Sinn: Erfahrung und Verbesserung.
Ich möchte ganz viele Erfahrungen sammeln. Zum einen, wie die Arbeitsbedingungen dort sind, wie man dort lebt. Wie ein typischer Arbeitsalltag dort aussieht und wie meiner sich möglicherweise daran anpassen wird. Ich möchte viele Erfahrungen im Kontakt mit anderen Kulturen sammeln und offen auf sie zugehen.
Abgesehen davon möchte ich aber auch meine Sprachkenntnisse verbessern. Jetzt, so kurz vor der Reise, erscheint mir die Verständigung nämlich noch als mein größtes Hindernis – immerhin wird in Französisch-Guyana – wie der Name schon sagt – Französisch gesprochen. Da erscheint mir mein im Mai erkämpftes Französisch-Zertifikat auf dem Level A1 ein bisschen wenig.
Aber, wofür hat man Hände und Füße!?

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum ich diesen Text hier überhaupt schreibe…
Wir Schülerinnen und Schüler hatten das Glück, durch das Programm Erasmus+ der Europäischen Union einen finanziellen Zuschuss zu erhalten, der die Reise natürlich um einiges einfacher macht. So eine Reise wäre ohne dieses Programm für mich als Auszubildende nämlich schier unmöglich gewesen. Im Zuge dieses Programms, teilen wir unsere Erfahrungen vor/ während und nach der Reise mit euch. Ehrlich gesagt macht mir das Ganze sogar ein wenig Spaß, daher geht es gleich weiter im Text und mit den Aspekten, von denen wir euch noch vor der Reise berichten sollen:

Für mein Auslandspraktikum nehme ich mir vor, dass ich ganz offen in dieses Abenteuer starte. Ich möchte mir keine zu großen Vorstellungen über die kommenden drei Wochen machen und erst recht keine Vorurteile über die Kultur aufkommen lassen. Ich möchte mich überraschen lassen.

Bei der Vorbereitung auf das Praktikum ist mir folgendes passiert: Zum Glück ist (noch) nichts wirklich schlimmes oder großes passiert, was sich wohl in meine Erinnerungen einbrennen wird. Das Einzige, was ich bisher als ein wenig lästig empfand, waren die Impfungen, die leider für meinen Aufenthalt in Französisch-Guyana anfielen.
Die Impfung gegen Gelbfieber hat mich nämlich gut eine Woche außer Gefecht gesetzt.
Nun bin ich allerdings wieder fit und munter und kann beginnen meinen Koffer zu packen.

Jetzt zu einer Frage, bei der für die Beantwortung etwas länger gebraucht habe:
Was bedeutet Digitalisierung für deinen Arbeitsalltag in deinem Ausbildungsbetrieb?
Ich muss gestehen, dass mein Unternehmen sich momentan meiner Meinung nach noch im Umbruch befindet und vieles noch schriftlich per Hand gemacht wird, daher sehe ich auch mein neulich stattgefundenes Webinar als Weg in die Digitalisierung an. Allerdings wird in meinem Betrieb sehr darauf geachtet, weniger Papier durch Ausdrucke zu verschwenden und mehr und mehr zum „papierlosen Büro“ zu werden.

Mein persönliches Lernziel:
Wie bereits erwähnt, möchte ich erleben, wie sich der Arbeitsalltag fernab von meinem Heimatland, Deutschland, unterscheidet, ob er stark abweicht und ob meiner sich daraufhin verändern wird.
Weiterbildung möchte ich vor allem im Umgang mit anderen Kulturen und möglichen sprachlichen Differenzen erfahren, denn genau an diesem Punkt kann ich meiner Meinung nach noch genügend dazulernen.

Ich hoffe, dass nun etwas meiner Neugier auf (m)ein Auslandspraktikum auf euch abfärben konnte und dass ihr genauso gespannt auf die Erlebnisse vor Ort seid, wie ich.

Bis zum nächsten Beitrag, vermutlich aus Französisch-Guyana,

Kerstin.

 

 

 

Bald geht es los!

In genau einer Woche geht es los nach Italien und die Aufregung, aber auch die Vorfreude, steigt von Tag zu Tag. Und nun ist es Zeit, die ersten Aufgaben zu bearbeiten.

1a) Was bedeutet Digitalisierung für meinen Arbeitsalltag in meinem Ausbildungsbetrieb?

In meinem Ausbildungsbetrieb ist die Digitalisierung von hoher Bedeutung. Zum einen werden Akten kaum noch abgeheftet, sondern eingescannt und hinter den jeweiligen Dokumenten oder Vorgängen abgespeichert. Was auch eine große Rolle spielt, sind die Bestellungen, welche immer häufiger über unseren Onlineshop eingehen. Dies spart eine Menge Zeit und Arbeit, da die Aufträge automatisch im System erfasst werden.

Selbstverständlich spielen Emails ebenso eine große Rolle. Nicht nur der schnelle Austausch von Informationen über eine beliebige Entfernung, sondern auch die Planung von Meetings etc. ist somit deutlich vereinfacht.

1b) Welche berufliche Erfahrung oder Weiterbildung möchte ich während der Auslandsmobilität erfahren?

Zum Einen ist es ein großes Ziel von mir, meine Englischkenntnisse zu fördern und zu vertiefen. Dies sehe ich nicht nur als eine wunderbare Erfahrung, sondern auch als eine große Bereicherung für den Arbeitsalltag und auch das gesamte Leben. Ich möchte so viele Erfahrungen wie möglich sammeln und möglichst viel in mein weiteres Leben mitnehmen. Viele Gespräche führen und einiges daraus lernen.

Außerdem möchte ich die Erfahrung machen, wie es ist in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten, denn diese Chance bekommt man nicht all zu häufig. Ich bin gespannt auf den Arbeitsalltag dort, auf die Abläufe und Vorgänge in einem solchen Unternehmen.

Bis bald aus Italien!

Herzliche Grüße

Anna

Vorbereitungen für Südamerika

Hallo zusammen 🙂

Ganz zu Beginn eine kleine Vorstellung meinerseits:

Mein Name ist Vanessa, ich bin 21 Jahre alt und mache meine Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement bei der Metro Advertising.

Da nächste Woche Samstag die große Reise meines Auslandspraktikums startet, gibt es natürlich einiges zu erklären, warum die Reise für mich genau dorthin geht- nämlich Französisch-Guyana!

Französisch-Guyana ist meiner Meinung nach nicht das bekannteste Land. Als ich allerdings Anfang des Jahres eine Mail erhalten habe, mit dem Betreff „Praktikum auf Übersee“, war ich direkt angefixt und dachte mir, dass ich diese Chance nutzen muss.

Nachdem ich gesehen habe, dass mit Übersee Südamerika gemeint war, wusste ich direkt, dass dies ein großes Abenteuer wird. Auch wenn ich erstmal einen Blick auf die Karte werfen musste um überhaupt zu wissen, wo das kleine (oh ja, sehr klein, es sind gerade mal 260.000 Einwohner) Land denn liegt.

Ich bin unfassbar gespannt, wie die Kultur, das Essen und die Natur ist, denn auch wenn es zu Frankreich gehört, ist der südamerikanische Teil ja schon ein paar Kilometer weiter entfernt. Da wir in dem Internat Kourous unterkommen, denke ich, dass wir sehr viel Kontakt zu den Einheimischen haben werden und hoffe, dass sie uns ein paar gute Insider Tips verraten.

Damit meine Erwartungen auch erfüllt werden, werde ich so gut wie möglich versuchen bestehende Vorurteile abzulegen und vollkommen offen gegenüber allem neuen, und vielleicht auch doch schon Bekanntem, entgegen zu treten.

Ein paar Impfungen, dem 1. Teil der Abschlussprüfung und etlichen Online-Shops mit Sale Aktionen später, sitze ich nun hier und freue mich riesig auf nächste Woche. Auch wenn noch ein paar Besorgungen anstehen, wie z.B. dem Moskito Spray, noch ein dutzend mehr Sommersachen (.. vielleicht ist das nur ein winzig kleiner Vorwand, aber dort sind es im Oktober durchschnittlich wirklich 31 Grad), bin ich allgemein schon ziemlich gut vorbereitet. Ein großes Dankeschön geht hierfür aber auch an meine jetzige Abteilung: Denn falls auf dem ca. 9-stündigen Flug spontan die Klimaanlage ausfällt bin ich bestens vorbereitet (dafür müsst ihr ein bisschen weiter runterscrollen).

Ich werde mich wieder melden, sobald ich angekommen bin!

Eure Vanessa 🙂

PS: Falls ihr euch fragt, wo ich mein Praktikum machen werde, das werde ich euch beim nächsten mal berichten- denn spätestens vor Ort werde ich es dann auch wissen 😀

 

3. Woche

Hallo zusammen,

die dritte Woche ist auch schon zu Ende. Diese Woche habe ich die Aufgaben die ich in den letzten Wochen erledigt habe weitergeführt und mich zusätzlich um die Telefonate gekümmert. Wir haben alle auf dem Tisch ein Hardphone mit Touchfunktion. Ich musste die Telefonate annehmen und an Kollegen weiterleiten. Zunächst war es ein wenig komisch auf Englisch anzufangen, weil man es nicht gewohnt ist, aber nach einigen Anrufen war es entspannend.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass das Hardphone und die Computer die einzelnen digitalen Medien sind. Da mein Praktikumsbetrieb sehr viele Mandanten mit „kleinen Läden“ hat und diese auch nicht digitale Unterlagen hat, sind viele Unterlagen wie zb. Rechnungsbelege, Kontoauszügen etc. in schriftlicher Form.

Bei der Kommunikation ist mir aufgefallen, dass Engländer sehr freundlich am Telefon sind, aber auch vor Ort. Als ich mich mit einer Kollegin über Tipps und Tricks unterhalten hatte, hatte sie das Wort „tip“ als Trinkgeld verstanden und wir hatten ein kleines Kommunikationsproblem. Sonst benutzen junge Kollegen Slangs, welche ich oftmals am Anfang nicht verstehe, aber mir trotzdem erklärt werden.

2. Woche in Österreich

Hallo,

leider kommt mein Eintrag meiner 2.ten Woche etwas später, da ich viel durch Österreich mit meinem Kollegen aus dem Außendienst gereist bin und die anderen Werke, Niederlassungen und Produktionsräume gesehen habe.

Das Verhältnis zu meinen Kollegen wird immer besser, was es mir sehr leicht macht mich im Betrieb einzuleben und die Kollegen sind wirklich alle sehr herzlich.

Hier merke ich einen Unterschied zu Deutschland 😊 – die sind nicht so grimmig und leben nicht nach dem Motto “ Zeit ist Geld“ .

Die sind hier alle so entspannt und gelassen was die Arbeit angeht, aber die Arbeit gleicht sich doch sehr zu meiner Arbeit in meinem Ausbildungsbetrieb, da wir durch die Fusion mit denselben Tools und Programmen arbeiten, was natürlich mein Heimvorteil ist.

Im Betrieb war ich überwiegend im Rechnungswesen tätig und im Außendienst (mit meinem Kollegen). Ich arbeite zunehmend eigenständige, da auch das Vertrauen zu mir und meiner erbrachten Leistung steigt.

Am Wochenende habe ich Besuch aus Deutschland bekommen und wir haben gemeinsam Freitag Wien erkundet und am Samstag Salzburg, wunderschöne 2. Orte, die jeder gesehen haben sollte.

Ich freue mich auf weitere Tage und bin schon traurig, dass es bald vorbei ist. ☹

Lieben Gruß

Gamze

 

2. Woche – Teil 2

Im weiteren Verlaufe der Woche war ich in der Abteilung für Payroll. Die Kollegin bearbeitet für verschiedene kleine Geschäfte in London die Gehaltsabrechnungen. In der Abteilung habe ich gelernt, dass für verschiedene Altersgruppen in England einen Mindestlohn gibt. Zum Beispiel verdienen 21-24 jährige £7,70 und älter als 25-jährige £8,21 verdienen. Während wir auf der Arbeit SAP benutzen, wird auf dem Praktikumsplatz die Software „Sage“ benutzt. Verschiedene Arbeiter haben die Wahl zwischen einer „four weekly payment“ and „monthly payment“. Beim „four weekly payment“ werden die Arbeiter jede vier Wochen bezahlt und beim „monthly payment“ werden Sie jeden Monat am gleichen Tag bezahlt.

Ich durfte die Kollegin dabei unterstützen, die Arbeiter den verschiedenen „Payment-Arten“ zuzuordnen um somit Ihre Entgeltabrechnung fertigzustellen. Schließlich haben wir die Abrechnungen ausgedruckt und per Post verschickt.

2. Woche – Teil 1

Hallo zusammen,

die zweite Woche ist auch schon um und in 7 Tagen geht es nach Hause. In den letzten Wochen habe ich sehr viel bezüglich der Buchhaltung, Gehaltsabrechnung und Steuerberatung gelernt. Da ich mich für das Thema Buchhaltung interessiere und gerne in der Schule lerne, ist es umso interessanter es auf Englisch zu erlernen und die Unterschiede zu Deutschland zu sehen.

Um weitere Geschäftsvorfälle in der Buchhaltung zu erfassen, sind Belege notwendig. Somit bekam ich die Aufgabe, sämtliche Beträge der Belege des Wareneinkaufs im System namens „viztopia“ einzutragen. Dabei ist es wichtig die einkauften Waren den verschiedenen Konten zuzuweisen. Es ist zu beachten, welchen Mehrwertsteuersatz die Waren haben. Zum Beispiel liegen die Mehrwertsteuer für Lebensmittel in England bei 0 Prozent, wobei in Deutschland dieser bei 7% oder 19% liegen. Es sei denn, das Essen in England ist zum Mitnehmen dann ist zusätzlich 20% Mwst enthalten.

Dabei ist mir aufgefallen, dass keines der Belege in digitaler Form vorliegt sondern alle Belege in Ordner sind und diese digital im System verfasst werden müssen. Aber dennoch wird die Digitalisierung in dem kleinem Unternehmen durch viele Systemprogramme unterstützt.

Letztes Wochenende

Hallo zusammen,

letztes Wochenende habe ich zusammen mit meiner Cousine London erkundet. Wir haben uns zunächst ein London Pass und eine Tagesfahrkarte geholt. Die Chipkarte bezahlt man einmalig und kann als Inhaber der Karte viele Touristenattraktionen besuchen.

Als erstes sind wir zusammen zur „Tower Bridge“ gefahren. Wir sind 42m mit dem Aufzug hochgefahren und hatten einen Ausblick auf London. Ebenso läuft man oben auf einen Glasboden und hat einen Blick in die Tiefe. Fahrende Autos, Fahrräder und Boote auf der Themse waren von oben zu sehen.

Danach sind wir zur „Tower of London“ gefahren. In der Festung sind wir durchgelaufen und wollten uns hauptsächlich die Kronjuwelen anschauen. Jedoch war die Schlange viel zu lang und wollten keine 90 Minuten verschwenden. Dennoch war es spannend und schrecklich zu erfahren, wie damals die Menschen gefoltert wurden.

Später sind wir zur „St. Paul’s Cathedral“ gelaufen und hatte eine Multimedia Guide Tour. Wir konnten somit die Kathedrale auf eigene Faust erkunden und uns historische Geschichten anhören. Nach der Tour sind wir 528 Stufen nach oben zur Kuppel gestiegen. Nachdem wir die hunderte von offenen Treppen überwunden haben, hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf London. Ich war definitiv froh, dass ich die Treppen nicht alleine hochsteigen musste und meine Cousine als Begleitung hatte!

Nach einem kurzen Stopp bei Starbucks waren wir im „Globe Theater“. Das Shakespeare’s Globe Theatre ist ein Freilichttheater und eine Rekonstruktion des Gebäudes, in dem Shakespeare seine Stücke verfasste. Wir hatten ebenfalls eine Guidetour und eine Dame hat uns die Geschichte des Globe näher gebracht und uns herumgeführt.

Als es Abend wurde haben wir unseren Tag im „the Shard“ verbracht. Der Wolkenkratzer, the Shard, war bis ca. Ende 2012 das höchste Gebäude Europas. Wir hatten Zutritt zu drei Aussichtsplattformen und hatten im 69. Stock einen 360° Panorama. Es war sehr atemberaubend in Höhe von ca. 300m einen Ausblick auf London zu bekommen.

Ich kann jedem nur empfehlen einen London Pass zu holen! Damit spart nicht nur am Eingang die lange Schlange sondern auch ein bisschen Geld.

In 45 Tage geht es los

In 45 Tagen geht es los, in die Stadt, die wenn sie ein Land wäre, das achtgrößte Land Europas wäre.
8,1 Millionen Einwohner, die älteste U-Bahn der Welt und 9,7 Grad Celsius Durchschnittstemperatur warten auf mich.
Ende Oktober mische ich mich dann also unter die 3 Millionen Fahrgäste, die sich täglich in die U-Bahn von London quetschen.
Auch wenn ich schon ein paar Mal da war bin ich schon ein wenig aufgeregt.
Wie wird es wohl sein, in einer so riesigen fremden Stadt zu leben und dort den Alltag zu bestreiten?
Teuer. Keine Frage. Aber ich bin mir sicher dass mich die nächsten Monate mit so vielen neuen Erfahrungen, Hürden die ich überwinden werde, neuen Bekanntschaften und neuem Wissen bereichern werden, dass sich jeder Cent lohnt.
Ich bin gespannt und meine Vorfreude steigt wenn ich daran denke was es alles in London zu entdecken gibt. Eine Liste habe schon geschrieben mit allen Dingen die ich unbedingt sehen will aber das sind vor allem natürlich Dinge, die man als Touri auch sieht . Viel spannender werden die Insider-Tips und die Orte wo sich das Leben der Einheimischen abspielt, wo ich das Leben der „echten Londoner“ kennen lernen werde.
Mein Praktikum absolviere ich bei BANG ShowBiz, einem Presseunternehmen das stets die neusten News über Stars und Sternchen veröffentlicht. In einem recht jungen Team werde ich mit Journalisten aus verschiedensten Ländern für 15 verschiedene Nationen in 15 verschiedenen Sprachen Artikel schreiben. Ich bin dabei dann für die deutschen Artikel zuständig, die zum Beispiel in der Bunte und der Gala erscheinen.
Neben den Artikeln werde ich auch noch an Info-Videos für Twitter und andere Social-Media-Kanäle mitarbeiten. Dabei soll ich beim Schneiden und Hochladen der Videos helfen.
Natürlich hoffe ich auch darauf den einen oder anderen Star anzutreffen aber vor allem wünsche ich mir, dass mir die Aufgaben Spaß machen und ich mich gut im Team einlebe und wohl fühle.
Warum ich dieses Auslandspraktikum überhaupt mache?
Vor allem um Erfahrungen zu sammeln. Nach dem Abitur habe ich direkt mit meiner Lehre begonnen und bevor ich jetzt bis zur Rente durcharbeite möchte ich noch ein wenig die Welt erkunden.
Ich möchte in London also nicht nur etwas für meinen Lebenslauf machen, auch wenn das natürlich ein netter Nebeneffekt ist, sondern vor allem mein Englisch aufbessern und die Erfahrung machen wie es ist in einem anderen Land zu leben und zu arbeiten.
Ich wünsche mir dass mir das Praktikum so gut gefallen hat dass ich am Ende am liebsten gar nicht mehr zurück möchte.
Und was ich mir vorgenommen habe?
So viele Gespräche mit so unterschiedlichen Menschen zu führen wie es nur geht. Jeden Tag jemand neues kennen lernen, für meine Zukunft aus den Gesprächen so viel mitzunehmen wie es nur geht und neue Dinge über diese Welt und die Menschen zu erfahren und Eindrücke zu sammeln.
Also: Zimmer und Flüge sind gebucht, jetzt muss es nur noch los gehen!
Drückt mir die Daumen dass alles mit meiner Einreise am 27.Oktober trotz der chaotischen Lage mit dem Brexit funktioniert. Ich melde mich dann wieder aus London!
Viele liebe Grüße,
Lara