Archiv für den Monat: Mai 2019

Noch eine Woche…

Jetzt liegt schon mehr als die Hälfte der Zeit hinter mir. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

In den ersten Tagen habe ich mich lediglich mit dem Leitfaden der Académie beschäftigt und über diesen, die Académie und das Team in welchem ich arbeite, eine kleine Präsentation erstellt.

Die Académie hier in Frankreich ist eine Art Verwaltungsbezirk und ist vergleichbar mit der Bezirksregierung in Deutschland.
Ihre Aufgabe liegt darin, die Dinge auf regionaler Ebene umzusetzen, die auf nationaler Ebene vom Ministerium beschlossen wurden.

Die zentralen bildungspolitischen Ziele der Académie für die Jahre 2018 bis 2021 lauten kurz zusammengefasst:
– Bekämpfung der sozioökonomischen und territorialen Deterministen
– Erwerb von grundlegendem Wissen für alle Schüler; hierzu zählt: Lesen, Schreiben, Rechnen und ein respektvolles gesellschaftliches Zusammenleben
– Mobilitäten der Schüler fördern
– Kommunikation innerhalb der Verwaltung verbessern

Ich bin in der Akademischen Delegation für europäische und internationale Beziehungen und Zusammenarbeit eingesetzt.
Deren Hauptaufgabe ist es, Mobilitätsprojekte zu fördern.
Sie erleichtern, begleiten, überwachen und koordinieren die grenzüberschreitenden europäischen und internationalen Entwicklungen von Schulen und Bildungseinrichtungen der Académie de Lille.

In dem Zuge durfte ich in den letzten Tagen „Partnervermittler“ spielen.
Ich habe einige Bewerbungen von deutschen und französischen Schulen bekommen, die Interesse an einer deutsch-französischen Schulpartnerschaft haben.
Dann habe ich mir die Bewerbungen und die Schulprofile angeschaut und versucht zu „matchen“ 🙂
Ich bin gespannt, ob sich daraus tatsächlich langfristige Partnerschaften entwickeln. Ich werde es auch künftig mal im Blick halten 🙂

Liebe Grüße,
Leonie

 

Ankunft in Verona!

Hallo zusammen,

mein Name ist Lucas, ich bin 20 Jahre alt und ich mache derzeit eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Deutschen Tiernahrung Cremer GmbH & Co. KG in Düsseldorf. Mein vier wöchiges Auslandspraktikum werde ich bei Veronesi Mangimi in Verona machen. Dadurch, dass der Geschäftsführer von Veronesi ein Geschäftsfreund von meinem Geschäftsführer ist, hatte ich es beim finden eines Praktikumsplatzes nicht sehr schwer.

Ich wollte gerne eine Auslandspraktikum machen, um zum einen meine Italienisch Kenntnisse zu verbessern und um zu erfahren, wie sich der Arbeitsalltag und die Arbeitsweise, zu dem in Deutschland unterscheidet. Das praktische dabei ist, dass sowohl das Unternehmen, bei dem ich in Deutschland arbeite, als auch das Unternehmen in Italien, aus derselben Branche kommen.

In der Vorbereitungsphase hatte ich bereits Kontakt mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort, die mir bei allen Fragen zur Seite stand und mir schon ein grobes Programm für die kommenden vier Wochen vorbereitet hat.

Heute bin ich dann nach einem einstündigen Flug und einer Busfahrt in meiner Ferienwohnung, die ich über Airbnb gefunden habe, angekommen. Ich werde mir hier gleich mal noch die Umgebung anschauen und danach alles für meinen ersten Tag bei Veronesi vorbereiten.

Lucas

Noch nie waren Deutschlands Azubis so mobil

Quelle: Pixabay.

„Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB) gibt in dieser Woche Förderzusagen für 25.800 Stipendien aus dem EU-Programm Erasmus+ für Auszubildende. Im Vergleich zu 2018 ist dies eine Steigerung von 2.700 Stipendien bzw. zwölf Prozent. Unter Berücksichtigung weiterer Förderprogramme sowie selbstfinanzierter Auslandsaufenthalte dürften damit etwa sieben Prozent aller Jugendlichen, die eine Berufsausbildung in Deutschland absolvieren, einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren. Erasmus+ fördert dabei mehr als zwei Drittel aller Auslandsaufenthalte. Zusammen mit 5.600 Ausbilderinnen und Ausbildern bzw. Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrern sind erstmals mehr 30.000 Menschen aus Deutschland mit Erasmus+ mobil.“, so schreibt die NA-BiBB auf ihrer Homepage.

Auch das Max-Weber-Berufskolleg ermöglicht es Auszubildenden aber auch Lehrenden, ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren. Mobilitäten werden derzeit durch das Projekt Europe 4.0 gefördert.

Die ersten Eindruecke

Hallo aus Frankreich,

jetzt ist schon der dritte Praktikumstag vorbei. Zeit fuer ein Update!

Waehrend ich bei uns in Deutschland eine der letzten bin , die um 06:45 Uhr das Buero betreten, wuerde ich hier zu den ersten gehoeren. Vor 9 Uhr passiert hier absolut gar nichts.

Am ersten Tag habe ich meine neuen Kollegen kennengelernt. Alle sind wirklich super lieb und freundlich. Direkt als erstes habe ich ein paar Ausflugs-Tipps fuer das Wochenende bekommen!

Und einen lustigen Start gab es auch: Schon am ersten Tag bin ich auf dem Weg in die 9. Etage gemeinsam mit meiner Mentorin im Aufzug stecken geblieben 🙂 sehr unangenehme 10-15 Minuten, aber dennoch lustig und lockerte die Einstiegsatmosphaere.

Die Kommunikation mit meinen Kollegen auf franzoesisch faellt mir noch etwas schwer. Sobald aber etwas langsamer und deutlicher gesprochen wird, funktioniert auch das ganz gut! 🙂

Bisher habe ich mir einen Ueberblick ueber die Académie und deren Aufgaben verschaffen koennen. Es gibt eine Art Leitfaden, in welchem wichtige Ziele und die bildungspolitische Arbeit der Académie in drei Saeulen festgelegt wird. Hier habe ich mich bereits einlesen koennen.

Meine Wohnung habe ich ueber Airbnb im Vorfeld gefunden. Es ist eine sehr schoene kleine Wohnung in unmittelbarer Naehe der Académie. Aufgrund der zentralen Lage ist es auch entsprechend laut am Abend und die wirklich schlecht isolierten Fenster tragen zu keiner Besserung der Lautstaerke bei. Aber man gewoehnt sich schnell daran. Abends falle ich ganz schoen muede und erschoepft von den vielen neuen Eindruecken ins Bett.

Ich freue mich auf weitere spannende Eindruecke und werde berichten!

Bis bald, Leonie

 

Erasmus+ und #Brexit

Der Austrittstermin des Vereinigten Königreichs (UK) aus der EU ist bereits mehrfach verschoben worden. Die Gefahr eines ungeordneten Brexits (no-deal) ist leider noch nicht gebannt.

Die Auswirkungen des Brexits auf Mobilitäten im Rahmen von Erasmus+ lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Tritt das UK unter dem ausgehandelten Deal aus, so bleibt das UK mindestens bis Ende 2020 normales Programmland und Mobilitäten sind weiter voll förderfähig.

Tritt das UK ohne einen Deal aus (no-deal oder harter Brexit), so können Mobilitäten, die zu diesem Austrittsdatum bereits begonnen haben also angetreten wurden, können bis zum Ende durchgeführt werden. Mobilitäten, die erst nach diesem Datum beginnen, sind nicht mehr förderfähig.

Weitere Informationen erhalten Sie auch hier.

Lille – Es kann losgehen!

Hallo zusammen,

mein Name ist Leonie, ich bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellte bei der Stadtverwaltung Düsseldorf.

Ich befinde mich auf der Zielgeraden! 🙂 Erst gerade habe ich die schriftlichen Prüfungen hinter mich gebracht. Und zum krönenden Abschluss soll nun auch bei mir ein Auslandspraktikum folgen. In wenigen Tagen geht es schon auf nach Lille in Frankreich. Dort werde ich drei Wochen die Académie de Lille mit dem Dezernat Internationale und Europäische Kooperationen kennenlernen.

Wenn man an den öffentlichen Dienst denkt, kommen jedem gleich einige Vorurteile in den Kopf: starre Verhaltensmuster, Bürokratie, klare Hierarchien und teilweise veraltete Arbeitsweisen. „Die Amtssprache ist Deutsch“ und „Das haben wir immer so gemacht“.

In Deutschland wurde ich bereits in vielen Bereichen vom Gegenteil überzeugt.Wie sieht es in Frankreich aus? Haben die Franzosen die gleiche Meinung über die französische Verwaltung? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag bei der Académie?

Ich bin unglaublich gespannt was mich während des Praktikums erwarten wird.Ich freue mich, mit (hoffentlich) vielen tollen neuen Erfahrungen und Geschichten nach den drei Wochen nach Hause zu kommen.

Gerne möchte ich mich in der Zeit auch persönlich weiterentwickeln. In neuen Situationen und im Kontakt mit fremden Leuten, bin ich eher zurückhaltend und beobachte zunächst die Situationen genau. Ich hoffe, dass das Praktikum mich stärkt, offener mit neuen Situationen und Menschen in Kontakt zu treten und meine Grenzen zu überschreiten.

Nun freue ich mich auf eine spannende und aufregende Zeit in Frankreich!

A bientôt!

 

Von Kunde zu Kunde

Hallo zusammen,

die zweite Woche in den Niederlanden hat mir am besten gefallen. Ich war mit unseren Außendienstmitarbeiter unterwegs. Ich habe in dieser Woche viel von Holland sehen können und mir ist aufgefallen, dass Holland sehr viele tolle Landschaften hat. Hier gibt es viel mehr Grün als bei uns in Deutschland.

Wir sind zu verschiedenen Kunden gefahren und ich habe mich sehr gefreut alle kennenlernen zu dürfen. Zunächst dachte ich, dass mir dieser Teil des Auslandspraktikums nicht sehr gefallen wird, da ich ja kein niederländisch sprechen kann. Jedoch haben mir die Niederländer mit Ihrer freundlichen Art das Aufeinandertreffen und generell die Situation sehr leicht gemacht. Es war garnicht so schlimm, dass ich kein niederländisch konnte. Die meisten von Ihnen konnten nämlich ein bisschen Deutsch und ich habe trotzdem immer verstehen können worum es geht, wenn dann bei wichtigen Themen auf niederländisch gesprochen wurde.

Fuhr Benelux beschäftigt im Raum Niederlande zwei Außendienstmitarbeiter. Ich war die ersten zwei Tage mit dem einen Außendienstmitarbeiter unterwegs und die letzten zwei Tage mit dem anderen.

Die Außendienstmitarbeiter haben sich in dieser Woche extra keine wichtigen Termine gesetzt, damit Sie mir alles in Ruhe zeigen konnten.

Unsere Produkte sind in drei unterschiedliche Segmente aufgeteilt. Wir beliefern Holz-, Aluminium-und Kunststoffverarbeiter. In dieser Woche durfte ich die Verarbeiter aller drei Segmente kennen lernen und konnte mir ebenso deren Produktionen anschauen. Es war spannend hier Vergleiche zu ziehen und die Unterschiede zu erkennen.

Ich fand es sehr interessant alle ,,Stationen“ der Verarbeitungskette zu sehen. Vom großen Systemer, der die Verarbeiter beliefert und anschließend den Endkunden, der unser Produkt täglich gebraucht.

In dieser Woche habe ich wirklich sehr viel über unsere Produkte gelernt.

In den Mittagspausen sind wir dann immer Mittagessen gegangen. An einem Tag waren wir sogar am Strand und konnten dort eine Kleinigkeit speisen.

Hier ein Bild vom Strand 😊

Liebe Grüsse

Antigoni 🙂

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Projektaufträge

Projektauftrag 1.

1a) Was bedeutet Digitalisierung für Ihren Arbeitsalltag in Ihrem Ausbildungsbetrieb?

-Intranet, Messenger Dienste, Firmentelefone, digitale Datensicherung, Meetings mit PowerPoint Präsentationen (Papierlos) und, und, und. Die Digitalisierung ist ein stätig wachsender Prozess in meinem Betrieb. Es gibt immer neue Projekte um die Digitalisierung weiter voranzutreiben um so mit der Digitalisierung auf dem gesamten Arbeitsmarkt mitzuhalten.
Für mich bedeutet es, dass vieles schneller abläuft, ich schneller auf nötige Informationen zugreifen kann und die Umweltbelastung sinkt.

1b) Lernziel: Welche beruflichen Erfahrungen oder Weiterbildung wollen Sie während der Auslandsmobilität erfahren?

-Bereits in dem Blog Beitrag über meine Erwartungen bin ich darauf eingegangen, dass ich mir erhoffe aktiv an Projekten mitzuarbeiten und einen sehr guten Eindruck bekomme von der Arbeitswelt in den USA. Ich werde weniger damit zutun haben mich an die Kultur und die Lebensweise vor Ort gewöhnen zu müssen da ich diese bereits kennengelernt habe. Mein Ziel ist es also Intensiv mit Themen wie bspw. dem Marketing, dem Rechnungswesen und der Kundenbetreuung zu arbeiten und vielleicht sogar Ideen und Vorschläge sammeln zu können, welche ich dann in meinem Ausbildungsbetrieb vorstellen kann.

Projektauftrag 2.

2a) Berichten über (digitale) Arbeitsprozesse und-schritte im Vergleich zu Ihrem Ausbildungsbetrieb?

Etwas das mir sofort auffiel in dem NYer Betrieb ist, dass jeder Mitarbeiter seinen privaten Laptop und das private Telefon nutzt für die Arbeit. Es sind zwar Computer am Arbeitsplatz vorhanden die werden aber nur dazu genutzt um den Laptop an dem Bildschirm des Computers anzuschließen um dann mehr Displayfläche zu haben. Dies ist laut den Mitarbeitern nicht in allen Firmen in den USA vertreten aber es kommt sehr häufig vor. Der Grund dafür ist, einen mobilen Arbeitsplatz zu haben und wenn nötig auf alle wichtigen Informationen zu jeder Zeit zugreifen zu können.
In meinem Ausbildungsbetrieb werden die Computer der Firma und die zur Verfügung gestellten Mobiltelefone genutzt und ich denke, dass dies auch um einiges sicherer ist bezüglich der sensiblen Firmeninformationen und das Speichervolumen auf den Privatgeräten wird nicht durch die Arbeit belastet.

Verglichen zu dem NYer Unternehmen wird in meinem Ausbildungsbetrieb noch recht viel gedruckt. Auch wenn ich der Meinung war, dass die Papierproduktion recht gering ist habe ich während des Praktikums die Erfahrung gemacht, es kann noch weniger sein. Hier wird eine App, ähnlich wie DropBox genutzt in der alle Dokumente von Verträgen bis hin zur Mitarbeiter Akte abgelegt werden und jeder der für die jeweiligen Bereiche freigeschaltet wird darauf zugreifen kann. Diese ganzen Dokumente haben ihren Ursprung auch in digitaler Form was dazu führt, dass ein Event ganz ohne Papierproduktion abgeschlossen werden kann, Verträge, Grundrisse von Locations, Bestellformulare und viele andere wichtige Dokumente haben digitale Vorlagen und digitale Signaturen.
Ich würde generell behaupten die Papierproduktion in den Unternehmen in der USA ist sehr gering durch viele digitale Prozesse. Allerdings muss man dazu erwähnen, Recycling ist hier immer noch sehr fremd. Da bin ich ganz froh, dass mein Ausbildungsbetrieb so viel dafür tut die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten.

2b) Ablauf der (digitalen) Kommunikation innerhalb des Betriebs, bspw.: Welche Medien (Email, Telefon, Messegerdienste) werden hierfür genutzt?

Kommuniziert wird per E-Mail, Handy und das beliebteste ist ein Chatsystem welches man mit dem Facebook Messenger vergleichen kann. Mir ist aufgefallen es wird öfters mal nach Informationen gesucht da die meisten nicht mehr wissen über welchen Weg sie welche Informationen kommuniziert haben, aber das scheint keinen wirklich zu stören.
In den 3 Wochen des Praktikums kam es mir auch sehr stark so vor als würde die Chat-Funktion dem persönlichen Gespräch vorgezogen werden, es wird sogar mit einer Person gegenüber per Chat kommuniziert oder wenn ein Kunde anruft oder eben in die Firma kommt wird dies im Chat mitgeteilt. Der Anruf wird solange gehalten bis die benötigte Person im Chat die Bestätigung gibt durchzustellen.

2c) Welche (1) Unterschiede und (2) Gemeinsamkeiten bei der Digitalisierung der Arbeitswelt erleben Sie während Ihrem Auslandspraktikum?

Wie bereits in 2a) und 2b) beschrieben gibt es starke Unterschiede in Bezug auf die Papierproduktion, der Nutzung von Privatgeräten und in den Kommunikationswegen. Ich war allerdings überrascht tatsächlich eine kleine Kasse mit Bargeld vorzufinden, denn so wie ich die US-Staaten kennengelernt habe hat man hier sehr viele Schwierigkeiten ohne Kredit Karte auszukommen. Aber auch hier möchte man in der Buchhaltung auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und vor allem die Praktikanten nutzen das Bargeld für kleinere Einkäufe die sie für die Firma tätigen.
Etwas das mir noch aufgefallen ist, dass immer mehr Firmen in den USA ihren Angestellten eine unbegrenzte Anzahl an Urlaubstagen und Krankentagen zur Verfügung stellen. In diesen Firmen wird demnach auch nicht auf die genaue Arbeitszeit geachtet. Das ist zum Beispiel in dem Betrieb in dem ich mein Praktikum mache der Fall. Ich war etwas verwirrt das es kein System zum ein- und ausstempeln gibt, das geschieht alles auf Vertrauensbasis.

Projektauftrag 3.

3b) Persönliches Lernziel aus 1b erreicht? Was hat dabei geholfen bzw. warum wurde das Ziel erreicht?

Mein Ziel bei Projekten mitzuarbeiten wurde erfüllt, vor allem hat es geholfen immer wieder auf die Mitarbeiter aktiv zuzugehen und danach zu fragen. Einige waren sich etwas unsicher im Umgang mit mir, sie waren sich nicht sicher wie viel sie mir zumuten konnten aufgrund dessen, dass ich nur 3 Wochen anwesend bin und englisch nicht meine Muttersprache ist. Es hat mich gefreut nicht nur dem Team aber auch mir selber beweisen zu können zu wie viel ich in der Lage bin in Bezug auf das Arbeiten in einem englisch sprachigen Unternehmen.

3c) Vergleichen Sie Ihre vorherigen Erwartungen mit Ihren Erfahrungen, die Sie während des Aufenthaltes gemacht haben.

Meine Erwartungen, dass ich mich nicht mehr mit der Kultur und der etwas anderen Art der Leute vor Ort auseinandersetzen muss da ich diese bereits kennengelernt habe wurden mir so nicht bestätigt. Denn die New Yorker im alltäglichen Leben kennenzulernen ist nochmal etwas anders als mit ihnen zu arbeiten. Ich konnte mich sehr wohl vollkommen auf die betrieblichen Prozesse einlassen und mich integrieren aber es kam dennoch immer mal wieder vor, dass der Kulturunterschied die ein oder andere Situation zur Herausforderung werden lassen hat. Ein Beispiel ist, dass einem persönlichen Gespräch oder Kritik öfters mal aus dem Weg gegangen wird. Es sind viele kleine Situationen, nichts was mich aufgehalten hat aber definitiv kleine Herausforderungen mich richtig anzupassen.

3. Woche

Diese Woche durfte ich bei 2 Besichtigungen von Locations dabei sein. Eine davon war eine alte Bank die vor vielen Jahren zu einer Eventlocation umfunktioniert wurde und das Thema der Party wird im Stil „The Great Gatsby“ sein. Bei dieser Veranstaltung ist die Agentur vor allem für alles was die Technik betrifft verantwortlich. Ich konnte zuschauen wie die Traversen mit riesigen LED Bildschirmen verkabelt und hochgezogen wurden und sogar ein paar Anschlüsse selber machen.
Zum Ende der Woche durfte ich dann auch auf einer Veranstaltung dabei sein. Es ist bewundernswert das selbst um 4 Uhr morgens in Manhattan gefühlt Tausende von Taxen herumfahren, nicht dass diese Information sehr informativ ist aber die kleinen gelben Autos sind einfach überall…
Auf der Veranstaltung habe ich im Grunde keine direkte Aufgabe gehabt, ich war da wo auch immer gerade Hilfe benötigt wurde. Dazu gehörte zum Beispiel die Stühle richtig anordnen, die Gäste empfangen und zu ihren Plätzen begleiten.
Die übrigen Tage habe ich meist mit den gleichen Aufgaben wie in der 1. und 2. Woche verbracht und ich bin ziemlich froh darüber, dass sich bestimmte Aufgaben wiederholt haben denn von Mal zu Mal bin ich schneller geworden und habe ein besseres Verständnis dafür bekommen.
Während es am Anfang zum Beispiel noch eine ziemliche Herausforderung war Telefonate mit Lieferanten zu führen konnte ich es zum Ende hin ohne große Verständnisprobleme.