Archiv für den Monat: April 2017

Die Zeit rennt…

Hallo liebe Praktikanten,

heute beginnt die zweite Woche meines Auslandspraktikums in Ungarn.

Da ich keinen Zugriff auf meine Emails hatte, konnte ich mich leider nicht früher melden…aber nicht so schlimm, umsomehr gibt es jetzt zu berichten.

Die Anreise…

Dazu muss ich nur eins sagen: 13-stündige Autofahrt mit non-stop Regen (gelogen, zwischendurch hats auch mal geschneit *hurra*)… ihr wisst also Bescheid…
Dennoch sind wir sehr gut durchgekommen, denn wirhatte nirgends Stau.
Da wir auf dem Weg 11 Pannen und 2 schwere Unfálle gesehen haben, waren wir froh dass unser einziges Problem das blöde Wetter war…also alles gut!

Die Unterkunft…

Das Hotel hat direkt auf den ersten Blick einen positiven Eindruck gemacht, der sich beim einchecken nur bestátigt hat.
Wir wurden herzlich empfangen. Dort herrscht eine wirklich sehr angenehme Atmospháre. Die Zimmer sind sehr sauber und gemütlich, womit sich meine größte Sorge gleich in Luft aufgelöst hat. Als ich dann noch gesehen habe, dass wir sogar perfektes freies WLAN und vier deutsche TV-Kanále zu Verfügung haben, habe ich einen kleinen Luftsprung gemacht vor Freude, denn das war sogar mehr als ich wollte.

Der erste Tag im Betrieb…

Unser Betrieb im Ungarn hat uns von außen schon gleich gefallen.
Auch wieder wurden wir sehr herzlich empfangen. Alle haben sich über unsere Anreise, Unterkunft und Wohlbefinden gleich erkundigt und auch Hilfe angeboten, falls etwas nicht rund laufen sollte oder wir sonst irgendwelche Wünsche hátten.
Die Kollegen hier mal kennenzulernen ist auch deshalb sehr schön, weil man in Vergangenheit mit dem einen oder anderen schon mal Email-Verkehr hatte oder telefoniert hat.

Die gesamte Woche…

Den ersten Arbeitstag durften wir etwas früher beenden, da die Kollegen gesehen haben, dass wir nicht viel Zeit hatten uns auszuruhen und noch mitgenommen sind von der Fahrt.
Am 2. Arbeitstag gings dann aber los. Wir waren fit und wollten die Arbeitswelt hier kennenlernen. Wir haben uns auf eine Arbeitszeit von 09:00-16:00 geeinigt. Nach einem 2-stündigen Betriebsrundgang habe ich meinen Platz im Beschaffungsbereich eingenommen. Die Kollegin hier hat mir erklárt wofür sie zustándig ist und was ihre Aufgaben sind. Ich hab ihr auch von meinen Erfahrungen im Einkauf erzáhlt, da ich in dieser Abteilung schon drei Monate in Deutschland verbracht habe. Am náchsten Tag durfte ich an einem Lieferantengesprách teilnehmen. Das war sehr interessant, denn ich wurde ernshaft mit einbezogen und öfter nach meiner Meinung gefragt. Da der Lieferant deutsch sprach, wurde das Gesprách extra für mich auf deutsch geführt, das fand ich sehr zuvorkommend.
Der Rest der Woche verlief áhnlich…

Das wars erstmal über meine erste Woche hier. Ich habe euch genug zugetextet.

Bis die Tage,

liebe Grüße,

Vicky Bouikidou

Der letzte Tag

Hallo zusammen,

meine Tage in der Kanzlei sind nun ausgezählt. Am letzten Tag meines Praktikums durfte ich in jeder Abteilung noch einmal rein schauen. Ich fand die Zeit klasse und habe vieles dazu gelernt. Ich fand die Kultur super alle waren nett und freundlich zu mir, die Sprache war auch kein Thema man konnte sich gut verständigen. Da mir die Buchführung am meisten gefallen hat, durfte ich am letzten Tag eine Buchführung buchen. Der Freitag ist generell ein kurzer Arbeitstag. Freitag arbeiten die nämlich nur bis 13 Uhr. Was ich echt klasse finde.

Im großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit allem gewesen. Die Zeit in Österreich war sehr interessant und auch hilfreich für meine Ausbildung. So konnte man deutlich die Unterschiede zwischen Österreich und Deutschland sehen. Das war auch mein Ziel zu wissen wie sehr das deutsche Steuerrecht mit dem österreichischen Steuerrecht  abweicht.

Zum Abschied habe ich Kuchen mitgebracht worüber die Mitarbeiter sich sehr gefreut haben :D.

Finland goes Düsseldorf

Vom 24. April bis zum 26. Mai sind zwei Schüler unserer finnischen Partnerschule in Düsseldorf, um hier ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Das Mädchen und der Junge werden ihr Praktikum in einem Marktforschungsunternehmen und beim einem internationalen Automobilzulieferer absolvieren.

In beiden Unternehmen ist Englisch eine der vorherrschenden Sprachen auch für die interne Kommunikation, so dass die beiden Praktikanten keine Angst vor der deutschen Sprache haben müssen.

Beide Praktikumsunternehmen und die Praktikanten freuen sich schon auf die neuen Erfahrungen, die so ein Block über den Tellerrand mit sich bringt.

Der Auslandsaufenthalt der beiden wird über ein Erasmus+-Projekt der finnischen Schule mitfinanziert. Die Planung des Auslandsaufenthaltes haben die beiden mithilfe ihrer Schule und auch dem Einsatz des Europateams des MWBKs geplant.

Es wird versucht den beiden während ihres etwa fünfwöchigen Aufenthaltes auch die Möglichkeit zu geben, sich mit Schülern unserer Schule zu treffen.

Ankunft und die 1te Woche

Hi zusammen!

Heute konnte ich endlich einmal meinen Account freischalten, um euch nun von meinem Praktikum in Györ, Ungarn zu berichten.

Vorab ein paar Informationen: Ich mache meine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Fa. Erbslöh AG, einem Automobilzuliefer aus Velbert. In Ungarn bin ich bei unserer Tochtergesellschaft Erbslöh Hungaria Kft. untergebracht. Am Montag und nach einer 12 Stunden Fahrt habe ich mit meiner Mitauszubildenen Vicky das Hotel in Györ erreicht.

(Für alle anderen die vorhaben in Ungarn ein Praktikum zu machen: FLIEGT!)

Nach anfänglicher Nervosität und Ungewissheit was mich in Ungarn erwartet, kann ich jedem nur raten ein Praktikum in Ungarn zu machen. Wir sind herzlichst empfangen worden und egal mit welchen Problemen man zu den Kollegen kommt, es wird einem umgehend geholfen.

Am ersten Tag wurde uns das Unternehmen, wie alle Mitarbeiter persönlich vorgestellt. Direkt danach gingen wir auf eine Betriebsrundgang um einen Überblick über alle kaufmännischen  und gewerblichen Bereiche zu bekommen. Das Unternehmen selber wird momentan ausgebaut, so konnten wir die Baustelle der neuen Produktionshallen begutachten.

Zurück im Büro wurde ich mit den momentanen Aufgaben meiner Aufsichtsperson bekannt gemacht. Wir arbeiten momentan für das Controlling und stellen eine Plan-Ist-Übersicht der Betriebsleistungen der verschiedenen Bereiche auf.

Was kulturell am Arbeitsverhalten auffällt ist, dass hier meiner Meinung nach alles bisschen lockerer angegangen wird, als in Deutschland. Es herrscht eine sehr entspannte Arbeitsatmosphäre bei allen Mitarbeitern und keiner lässt sich aus der Ruhe bringen. Sobald mal etwas nicht planmäßig läuft wie es sollte, bricht nicht direkt Hektik aus. Dieses ruhige Arbeitsklima macht die Eingewöhnung umso leichter. Wer auf Gulasch, Fischsuppe, deftige Gerichte steht anstatt auf Blattsalat mit Vollkornbaguette der ist hier sowieso genau richtig.

Anfang nächster Woche versuche ich euch weitere Einblicke über Stadt, Land und Menschen zu geben. Bis dahin!

Lohnabrechnung

Hallo zusammen,

nun wurde ich in die Lohnabteilung eingeteilt. Ich muss sagen, dass ich in meiner Ausbildung noch nicht so weit war, um zu sagen was bei uns anders ist bzw wie es bei uns abläuft. Was mich sehr erstaunt hat ist, dass Österreich den Mitarbeitern 14 Gehälter auszahlt. Das ist in Österreich schon Standard das jeder Arbeiter 14 Gehälter bekommt. Find ich sehr großzügig von den Arbeitgeber.

Meine Aufgaben in der Lohnabteilung war, Ordner raus suchen, Schreddern, und Ablage sortieren. Ich durfte auch einen Mitarbeiter neu anmelden, was ich auch sehr interessant fand. Selbstständig arbeiten konnte ich hier leider nicht, da man sich hier nicht viele Fehler erlauben darf. Es geht hier nämlich um das Gehalt, ein Fehler von mir könnte vielleicht bedeuten das der Arbeiter weniger bekommt als sonst. Aus dem Grund durfte ich hier meistens zugucken. Dabei haben die mir jeden Ablauf erklärt, wieso man das macht und was das für ein Hintergrund hat.

In der Lohnabteilung habe ich auch nur mit jungen Leuten zu tun gehabt. Ich habe mich hier auch primer mit den Mitarbeitern verstanden. Sie konnten mir meine Fragen beantworten und haben sich auch Zeit für mich genommen um mir den genauen Ablauf zu erklären. Ich merke das in dieser Kanzlei ein sehr gutes Arbeitsklimer herrscht.

Ende des Praktikums

Gestern ist mein 3-wöchiges Praktikum zu Ende gegangen. Im Nachhinein betrachtet ist die Zeit doch recht schnell vergangen.

Die Erfahrung selbst muss ich differenziert betrachten. London als Ort des Praktikums zu wählen war für mich persönlich eine gute Wahl, da die Möglichkeiten dort doch recht umfangreich sind und ich die Stadt einfach mag. Dennoch hätte ich meine Freizeit eventuell etwas besser gestalten können.

Das Praktikum hat mich auf jeden Fall auch etwas weiter gebracht. Persönlich und auch sprachlich konnte ich einige Dinge für die Zukunft mitnehmen. Was mich gestört hat ist die Arbeitskultur von 9 bis 5 zu arbeiten. Ich persönlich fange lieber früher an und hab dann auch früher Feierabend. Vor allem wenn dann das Wetter gut ist.

Die Unterkunft ist der Hauptgrund, dass ich jetzt froh bin wieder zu Hause zu sein. Das mein Zimmer recht klein und schmal war, kann ich noch verkraften. Allerdings ist das Gebäude sehr hellhörig und es war schwer vernünftig zu schlafen zumal das Bett auch total unbequem war. So war ich dann die meiste Zeit doch ziemlich müde.

Abschließend kann ich sagen, dass ich irgendwann nochmal ein Auslandspraktikum absolvieren würde, gerne auch für eine längere Zeit. Allerdings würde ich mich dann selber um einen Praktikumsplatz und eine Unterkunft kümmern und es nicht so wie dieses Mal über eine Organisation machen. So habe ich mehr Auswahl und komm wahrscheinlich noch günstiger weg.

Polnisch-Deutsch, Deutsch-Polnisch und Fazit

Hallo zusammen,

heute schreibe ich schon wieder aus Deutschland zu euch.

Ich kann es nicht fassen, dass das Auslandspraktikum schon vorbei ist, doch tatsächlich hatte ich gestern schon meinen letzten Tag in Polen. Die letzte Woche war besonders arbeitsintensiv, insbesondere für meine Kollegen, die praktisch von Meeting zu Meeting gerannt sind. Daher haben sich auch die Erfahrungen nach der Arbeit darauf beschränkt, dass ich allein die Gegend erkundet habe. Ich muss aber sagen, dass man dabei wirklich schon eine Menge über die polnische Kultur lernen kann und ich dachte mir: „Wieso nicht ein paar wichtige Infos zusammentragen!“

  1. Zebrastreifen in Polen: Auch in Polen gelten an Zebrasteifen die gleichen Regeln wie in Deutschland. Möchte jemand die Straße überqueren, muss der Autofahrer halten. Zumindest in der Theorie, doch in der Praxis scheint es zumindest in Posen gang und gäbe zu sein die Streifen gezielt zu ignorieren. So kann es vorkommen, dass man als Fußgänger schon einmal ein paar Minuten an einer stark befahreren Straße warten muss. Alternativ kann man sich natürlich auch überfahren lassen.
  2. Bezahlung in Polen: In Polen ist man in Sachen elektronische Zahlungssysteme wirklich fortgeschrittener als in Deutschland. Während bei uns eher bei Großeinkäufen die Karte gezückt wird, aber ansonsten eher auf Bargeld gesetzt wird, bezahlt in Polen fast jeder ausschließlich mit Karte. Auch für kleine EInkäufe wird einfach eben die Karte über den Scanner gehalten und die Sache ist erledigt. Da kann es sogar schon mal vorkommen, dass man etwas schief angeschaut wird, wenn man immer mit Bargeld bezahlt.
  3. Öffentlicher Nahverkehr: In Posen kommt man mit den „Trams“ wirklich überall hin, doch die Größe lässt etwas zu Wünschen übrig. In den winzigen Bahnen ist Überfüllung vorprogrammiert, wobei man jedoch beachten muss, dass „eine volle Bahn“ Ansichtssache ist. So ist eine „volle Bahn“ für mich Landei eventuell gleichbedeutend mit einer „gut gefüllten Bahn“ für Stadtkinder.
  4. Taxis in Polen: In meinen vorherigen Blogs habe ich bereits die Freundlichkeit der Polen angesprochen. Wer deswegen nun auf nette Gespräche mit den Taxifahrern hofft… Nein! Sicherlich hängt es auch immer vom Fahrer ab, doch jedes Mal, wenn ich mit dem Taxifahrer ein Gespräch anfangen wollte, habe ich nur „mhh“ als Antwort erhalten. Kann natürlich auch daran liegen, dass ich versucht habe Englisch mit ihnen zu reden und es sich anders verhalten hätte, hätte ich Polnisch gesprochen.
  5. Polnisches Essen: Alles in allem sei hier gesagt – Jummy! Das polnische Essen ist wirklich lecker, doch für Liebhaber der deutschen Küche möchte ich hier auf drei Dinge eingehen.
    1. Rotkohl – Ein beliebtes Gericht in Deutschland und Polen. Während man es in Deutschland meist eher süßlich als Apfelrotkohl isst, wird es in Polen ohne Äpfel und eher säuerlich gegessen
    2. Rührei – Bestellt man in Deutschland diesen Klassiker bekommt man – auch aufgrund der rechtlichen Situation – meist eine furztrockene, totgegarte Eierspeise. In Polen ist man es eher etwas „schlabberiger“, also so, dass es gerade so gestockt ist.
    3. Die Fastfood-Kette, die jeder kennt– An dieser Stelle muss ich eine Beschwerde loswerden. Natürlich wollte ich es mir nicht nehmen lassen auch die Lieblings-Fastfood-Kette (schreibt man das so?) der Deutschen in Polen zu besuchen und war doch sehr erstaunt. In Deutschland bekommt man auf den Anzeigetafeln schöne Burger präsentiert, die dann aber in Wirklichkeit… sagen wir mal „suboptimal“ aussehen. In Polen sehen sich die Burger auf der Anzeige und in Wirklichkeit da schon deutlich ähnlicher. Darüber hinaus ist die Auswahl anders. Insbesondere für jemanden wie mich, der sehr gerne pikant und scharf isst, eindeutig eine bessere. Also: Deutschland wieso gibt es das hier nicht?
  6. Stressiger Einkauf: Wir kennen das alle – Der Wocheneinkauf steht an und zig Leute wuseln wie wild durch den Supermarkt und drängeln sich an den Kassen. Die Kassiererin versucht in Lichtgeschwindigkeit die Waren über den Scanner zu ziehen um die drängelnden Kunden, typisch gestresste Deutsche, möglichst schnell loszuwerden. Schauen wir uns einen vergleichbaren Supermarkt in Polen an – Zwei Kassen geöffnet, gefühlt hundert Kunden in völliger Entspannung. Sehlenruhig ziehen die Kassiererinnen eine Ware nach der anderen im Minutentakt über den Scanner und schauen anschließend dabei zu, wie der Kunde in völliger Gelassenheit seine Einkäufe in Taschen verstaut, bevor sie sich den nächsten Kunden zuwenden. Für die stets gestressten Deutschen wortwörtlich der Horror!

So viel zu meinen Tipps! Als nächstes möchte ich noch mal zu meinem letzten Arbeitstag in Polen zurückkommen. Karfreitag ist zwar kein offizieller Feiertag, doch trotzdem hat in Polen an diesem Tag fast jeder Urlaub. Auch unser Büro war an diesem Tag ziemlich leer. Die Arbeit an bestand aber auch eher darin sich mit den anderen Kollegen zu unterhalten, bis die Uhr endlich 15:00 Uhr schlägt. Bei einem gemeinsamen Essen haben wir uns dann noch standesgemäß voneinander verabschiedet und mit einem Abschiedsgeschenk (Süßigkeiten und natürlich Schnaps) und Sack und Pack ging es dann auf zum Flughafen.

Man mag es nicht glauben, aber dies war tatsächlich mein erster Flug. Dementsprechend war ich natürlich ordentlich nervös als ich am Flughafen in Posen ankam. Wo muss ich überhaupt hin? Was ist mit meinem Gepäck? Schaffe ich es rechtzeitig das richtige Gate zu finden? Wa… Moment mal, ist der Flughafen zu? Kein Check-In Schalter ist besetzt und auch sonst laufen hier drei Gestalten rum. Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass das Boarding in einer Stunde beginnt. Ich setze mich erst einmal hin und nach 30 Minuten öffnet dann endlich der erste Schalter. Gepäck aufgegeben, durch die Sicherheitskontrolle, Gate gefunden, LÄUFT! Mit höchstens 10 weiteren Passagieren ging es dann um kurz vor 19:00 auf nach Frankfurt. Für alle, die Angst vor ihrem ersten Flug haben sei hier gesagt: Bahnfahren ist schlimmer!
In Frankfurt angekommen konnte ich es direkt riechen: Die gestressten Deutschen, die durch den Flughafen hechten um ihren Anschlusszug rechtzeigtig zu bekommen, doch ich habe die polnische Gelassenheit mitgebracht und schlender gemütlich zum Gate. Auch nach dem Gatewechsel bleibe ich äußerlich ganz gelassen und lasse es nur innerlich brodeln. Nach gut 30 Minuten geht es dann im Shuttle zum Flugzeug und siehe da: Es ist das selbe Flugzeug, mit dem ich schon von Posen nach Frankfurt geflogen bin. Entspannt lehne ich mich zurück und verbringe den Flug damit mich darüber zu ärgern, dass ich nicht direkt im Flugzeug sitzen bleiben konnte.
Um 22:50 setz die Maschine dann endlich in Münster auf. Mit dem Gepäck ging es dann noch durch den Zoll, die sich nicht über den Alkohol beschweren, aber über die zwei Tüten Süßigkeiten, oder wie sie es nennen „Süßigkeiten in großen Mengen“. Lassen wir das einfach mal so stehen und beenden diese nette Anekdote mit den Worten: Raus, Taxi, Home Sweet Home!

Ich bin nicht so gut, wenn es darum geht etwas abschließend zusammenzufassen und ein Fazit zu ziehen, deswegen möchte ich es einfach knapp halten:
Ich möchte jedem, dem die Möglichkeit geboten wird ein Auslandspraktikum zu machen, dies wärmstens empfehlen. Nicht nur, dass es interessant ist andere Kulturen kennenzulernen, man nimmt so viele neue Erfahrungen mit, bekommt andere Perspektiven aufgezeigt und lernt nette Leute kennen. Vielen Dank dafür!

Buchhaltung

Hallo zusammen,

nun wurde ich in der Buchhaltung eingeteilt. Die Buchhaltung liegt mir mehr als die ESt-Erklärung, da ich dort mehr Erfahrung habe. Aus dem Grund konnte ich mit meinem Wissen einige Sachen schon selbstständig erledigen. Da die Kanzlei ein ganz anderes System benutzen als wir, sieht der Kontorahmen dementsprechend auch anders aus. Aus dem Grund war es eine Sucherei die Konten zu finden die ich gebraucht habe. Teil meiner Aufgabe war es auch Belege zu ordnen und Papiere die nicht gebraucht werden zu Schreddern. Meine Hauptaufgabe in der Abteilung ist natürlich das buchen, von verschiedenen Mandanten.

Unterschiede gab es in der Buchhaltung nicht all zu große. Doch muss man in Österreich mehr drauf achten wo genau man die Steuern nicht abziehen darf.

Ich bin mit der Kanzlei sehr zufrieden. Da das ein junges Team ist hat man sich auf anhieb super miteinander verstanden. Ich konnte viele Fragen stellen, die sie mir auch verständlich und sehr ausführlich erklären konnten.

 

Letzter Arbeitstag

Heute war mein letzter Arbeitstag, da ich morgen nochmal zur Sprachschule fahren muss um das Zertifikat abzuholen und ein Feedbackgespräch zu führen. Freitag ist wie in Deutschland auch ein Feiertag. Zu diesem Anlass habe ich dann heute Morgen Kekse mitgebracht, als dankeschön. Viel musste ich heute nicht erledigen, ich habe meine Aufgabe von gestern vollendet und einige Dokumente gescannt. Als ich Pause machen wollte wurde ich überrascht und alle Kolleginnen sind mit mir zusammen essen gegangen. Es ging in einen Waffel und Crêpe Laden und war sehr lecker.

Das Praktikum war eine sehr interessante Erfahrung.  Ich habe einige neue Eindrücke sammeln können und auch mal das alltägliche Leben in London erfahren können. Als Tourist hat man, wie ich finde, eine andere Perspektive auf viele Dinge. Es war sehr interessant das Arbeitsleben in London kennenzulernen und ich bin dankbar für die Erfahrungen die ich machen durfte.

Halbzeit 3. Woche

Die letzte Woche ist jetzt auch schon zur Hälfte rum. Morgen noch einmal arbeiten, dann ist auch schon wieder Wochenende. Am Samstag geht es dann zurück.

Die Aufgaben, die ich bekomme sind die Gleichen geblieben. Die bestehen daraus Stellenbescheibungen auf der Website und Twitter zu posten und für Stellen passende Lebensläufe im System zu suchen. Heute durfte ich zusätzlich die neue Praktikantin einarbeiten damit ein fliegender Wechsel stattfinden kann.

Am Freitag gehe ich dann nochmal zu einem Fußballspiel, diesmal zu Millwall – Northampton. Sonst werde ich wahrscheinlich noch ein paar Souvenirs und die Mibringaufträge von Freunden und Bekannten abarbeiten 🙂